Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines

1.1. Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Unternehmer nach §§ 14, 319 Abs. 1 BGB sowie für juristische Personen des öffentlichen Rechts und für öffentlich-rechtliche Sondervermögen nach § 310 Abs. 1 BGB.
1.2. Anderslautende Bedingungen des Vertragspartners werden nicht anerkannt. Widersprechen einzelne Bestimmungen eines Einzelvertrages den AGB, hat insoweit der Vertrag Vorrang vor den Geschäftsbedingungen.
1.3. Sollten die AGB eine Regelung enthalten, die nicht wirksam ist, gelten alle übrigen gleichwohl. Die unwirksame Regelung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der betreffenden Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für den Fall, dass die Parteien nachträglich feststellen, dass diese AGB lückenhaft sind.

2. Vertragsgegenstand und Zustandekommen des Vertrages

2.1. Diese AGB der YPC Young Professionals Connect GmbH (nachfolgend YPC oder Betreiber genannt) gelten für alle Verträge zwischen YPC und ihren Kunden (nachfolgend Partner genannt) und dienen als Grundlage für alle zukünftigen Personal-Suchaufträge.
2.2. YPC bietet eine webbasierte Plattform an („jobify“), mit deren Hilfe Unternehmen Kontakt zu Studierenden, Absolventen und Young Professionals (nachfolgend Kandidaten oder Nutzer genannt) erhalten können. Ziel ist die Vermittlung in Arbeitsverhältnisse, insbesondere in Vollzeitbeschäftigungen und Praktika.
2.3 Der Partner beauftragt YPC mit der Personalsuche für die von ihm auf jobify veröffentlichten Stellen. Durch jobify erhält der Partner Zugang zu Kandidaten, die bei jobify registriert sind.
2.4. Die Nutzer schließen standardisierte Nutzungsverträge mit YPC ab. Eine direkte vertragliche Beziehung zwischen Kandidaten und dem Partner besteht im Rahmen der Nutzung von jobify nicht.
2.5. Ergänzend zu diesem Partnervertrag gelten die Allgemeinen Nutzungsbedingungen für die Nutzung von jobify, falls keine abweichenden Regelungen getroffen werden. Soweit in den Nutzungsbedingungen von Nutzern gesprochen wird, gelten die Regelungen sinngemäß auch für den Partner.

3. Leistungen des Betreibers

3.1 YPC erteilt dem Partner Zugang zu jobify. jobify berechnet auf Grundlage der von Nutzern und dem Partner zur Verfügung gestellten Informationen sogenannte „Matches“. Der Partner erhält die Matches in Form von Listen und hat die Möglichkeit, gewünschte Kandidaten zu kontaktieren. Ferner können auch Nutzer sich proaktiv beim Partner bewerben.
3.2. Der Partner hat keinen Anspruch auf eine bestimmte Anzahl an Matches pro Angebot oder auf einen Match mit einem bestimmten Nutzer. Ausdrücklich schuldet YPC nicht die erfolgreiche Vermittlung offener Stellen und den Abschluss von Arbeitsverhältnissen zwischen dem Partner und Kandidaten.
3.3. YPC strebt eine durchgehende Verfügbarkeit der Plattform an, ohne dies jedoch gewährleisten zu können. Durch Wartungsarbeiten sowie in Fällen höherer Gewalt kann es zu Einschränkungen bei der Nutzbarkeit der Plattform kommen.
3.4. Der Partner erhält die Möglichkeit die anonymisierten MatchingProfile der Nutzer einzusehen, mit denen ein Match erzielt wurde und sich gegenüber diesen Nutzern über sein Unternehmensprofil als potentieller Arbeitgeber zu präsentieren. Nach Freigabe weiterer Informationen durch einen Nutzer kann der Partner auch diese einsehen, insbesondere den Namen und die Kontaktdaten des Nutzers.

4. Pflichten des Partners und Empfehlungen an den Partner

4.1. Der Partner soll regelmäßig aktuelle Stellenangebote für Festanstellungen, Praktika, Werkstudententätigkeiten, Abschlussarbeiten oder andere Angebote auf jobify veröffentlichen, um sie den registrierten Kandidaten anzubieten. Der Partner wird für seine Angebote alle Angaben machen, die im Rahmen des MatchingVerfahrens erforderlich sind.
4.2. Der Partner ist verpflichtet, die vereinbarte Vergütung zu entrichten, die für die Bereitstellung und Nutzung von jobify sowie für die Betreuung des Partners anfällt („Nutzungsentgelt“). Darüber hinaus ist der Partner verpflichtet im Falle einer erfolgreichen Vermittlung eines Nutzers die dafür vereinbarte Vergütung zu entrichten („Vermittlungsprovision“).
4.3. YPC weist darauf hin, dass jobify ist keine NebenjobBörse ist. Das Anbieten temporärer Nebenjobs zum reinen Gelderwerb ist dem Partner ausdrücklich untersagt. Davon ausgenommen sind WerkstudentenTätigkeiten.
4.4. Es wird dem Partner empfohlen, seinen Posteingang bzw. sein Profil regelmäßig, mindestens einmal werktäglich, auf Bewerbungen von Kandidaten zu überprüfen und darauf zu reagieren.
4.5. YPC ist berechtigt, Informationen und Angebote des Partners und seiner Mitarbeiter zu löschen, wenn diese gegen die Vorgaben dieses Partnervertrages oder der Nutzungsbedingungen verstoßen. Vorstehende Regelung gilt insbesondere auch für die Darstellung des Partners in seinem Unternehmensprofil.

5. Unternehmensprofil

5.1. Der Partner legt auf jobify ein Unternehmensprofil an. In seinem Unternehmensprofil wird der Partner sein Unternehmen mit aussagekräftigen Inhalten vorstellen. Insbesondere stellt der Partner einen Unternehmenssteckbrief ein, der die wichtigsten Kennzahlen und sonstigen Angaben über sein Unternehmen enthält.
5.2. Alle Angaben des Partners müssen der Wahrheit entsprechen. Der Partner hat seine Angaben auf dem aktuellsten Stand zu halten und Änderungen bei Bedarf unverzüglich vorzunehmen.
5.3. Für die Kommunikation mit dem Betreiber benennt der Partner einen Mitarbeiter als Kontaktperson. YPC ist berechtigt, alle wesentlichen Aspekte der vertraglichen Zusammenarbeit mit dieser Kontaktperson zu klären. Der Partner bestätigt, dass die Kontaktperson insoweit über ausreichende Kompetenzen verfügt. Bei einem Wechsel der Kontaktperson ist YPC unter Angabe den Kontaktdaten der neuen Kontaktperson zu informieren
5.4. Bei allen Aktivitäten hat der Partner darauf zu achten, dass sein Vorgehen nicht gegen wettbewerbsrechtliche Beschränkungen und sonstige gesetzliche Vorgaben verstößt. Der Partner wird den Betreiber von allen Ansprüchen Dritter einschließlich der Ansprüche anderer Partner bei Wettbewerbsrechtsverletzungen und sonstigen Rechtsverletzungen gleich welcher Art auf erstes Anfordern freistellen.

6. Zahlungsbedingungen

6.1. Die Umsatzsteuer ist nicht in den Preisen von YPC enthalten. Sie wird in der gesetzlichen Höhe am Tage der Rechnungsstellung in der Rechnung gesondert ausgewiesen.
6.2. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen fällig. Nach Ablauf dieses Zeitraums gerät der Partner in Verzug.
6.3. Das Nutzungsentgelt ist in voller Höhe für die Laufzeit einer Vereinbarung zum Beginn der Laufzeit zur Zahlung fällig.
6.4. YPC ist berechtigt, bei einem Zahlungsrückstand dem Partner den Zugang zu jobify zu sperren. Die Verpflichtung zur Zahlung der Nutzungsentgelte wird durch die Sperrung nicht berührt. Eine Sperrung kann erfolgen, sobald der Rückstand mehr als zwei Monatsentgelte beträgt. YPC wird die Sperrung zuvor ankündigen und auf die sich ergebenden Folgen hinweisen. YPC kann die erneute Freischaltung des Zugangs von dem Ausgleich sämtlicher offener Forderungen abhängig machen.

7. Vermittlungsprovisionen

7.1. Eine Provision wird fällig mit Abschluss des Vertrages zwischen dem Partner oder einem mit ihm verbundenen Unternehmen (auch in wirtschaftlichem oder juristischem Zusammenhang stehende Partner, Tochter oder Muttergesellschaften) und einem Kandidaten.
7.2. Im Falle der erfolgreichen Vermittlung eines Nutzers an den Partner wird eine Provision in vereinbarter Höhe zur Zahlung fällig. Falls die Grundlage der Vermittlungsprovision das Bruttojahresgehalt ist, setzt sich dieses aus 12 Monatsgehältern, Urlaubs und Weihnachtsgeld, 13. Gehalt, garantiertem Jahresbonus und einem gegebenenfalls zur Verfügung gestellten Dienstwagen zusammen.
7.3. Bei Abschluss einer Vereinbarung über eine freiberufliche Tätigkeit o.ä. zwischen dem Partner und einem Nutzer ist YPC berechtigt 10,00% des Bruttoumsatzvolumens des jeweiligen Nutzers für einen Zeitraum von 12 Monaten ab dem ersten Beschäftigungstag abzurechnen. Die Abrechnung erfolgt in regelmäßigen Abständen rückwirkend für den Zeitraum eines Quartals.
7.4. Falls der vermittelte Kandidat in eine andere Anstellungsart übernommen wird, ist der Partner verpflichtet den Betreiber über diesen Umstand unverzüglich zu informieren und die Differenz zwischen den Vermittlungsprämien für die jeweiligen Anstellungsarten laut dem Partnervertrag an den Betreiber zu entrichten. Diese Regelung gilt für die Dauer von 18 Monaten nach Abschluss des ersten Vertrages zwischen dem Partner und dem entsprechenden Kandidaten.
7.5. Der Partner schuldet dem Betreiber Schadensersatz in Höhe der zweifachen (2-fachen) Vermittlungsprovision, wenn er eine erfolgreiche Vermittlung verschweigt oder unrechtmäßig Personaldaten und/oder -dokumente an einen Dritten weitergegeben hat und der Dritte aufgrund der Unterlagen oder Informationen einen entsprechenden Vertrag mit dem Kandidaten abschließt.

8. Preisanpassung

8.1. YPC ist berechtigt, die Nutzungsentgelte einmal pro Jahr mit einer Ankündigungsfrist von zwei Monaten anzupassen. Bei einer Erhöhung der Nutzungsentgelte für den Partner von mehr als 10 % in einem Kalenderjahr steht dem Partner ein Sonderkündigungsrecht zu. Das Sonderkündigungsrecht kann innerhalb von einem Monat ab Mitteilung der Preisanpassung durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Betreiber ausgeübt werden. Im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts endet dieser Partnervertrag zu dem Zeitpunkt, in dem die Preisanpassung ansonsten in Kraft treten würde.
8.2. Die Mitteilung der Preisanpassung durch den Betreiber erfolgt schriftlich oder per E-Mail. In der Mitteilung wird auf das Sonderkündigungsrecht hingewiesen, soweit ein solches besteht.

9. Erfüllung des Vermittlungsauftrags

9.1. Ein Kandidat gilt als durch YPC empfohlen, sobald Informationen übermittelt wurden, welche die Identifikation des Kandidaten durch den Partner ermöglichen, unabhängig davon, ob der Partner den Kandidaten bereits kannte. Dies ist erst dann der Fall, wenn ein Nutzer sich über jobify beim Partner beworben hat oder der Partner ausdrücklich einen Nutzer zur Bewerbung aufgefordert hat und dieser Nutzer der Aufforderung nachgekommen ist.
9.2. Hat sich der Kandidat, der vom Betreiber empfohlen wurde, innerhalb der letzten 6 Monate vor der Aussprache der Empfehlung unabhängig von dieser Empfehlung beim Partner beworben oder ist von einem anderen Unternehmen vorgestellt worden, ist der Partner verpflichtet den Betreiber unverzüglich davon zu unterrichten. In diesem Fall erbringt YPC keine abrechenbaren Leistungen bezüglich dieses Kandidaten. Kommt der Partner dieser Verpflichtung nicht innerhalb von 14 (vierzehn) Werktagen nach Bekanntgabe des Kontakts zu dem Kandidaten nach, so kann er sich nicht mehr auf eine vorherige Kenntnis des Kandidaten berufen und der Kandidat gilt als vom Betreiber empfohlen. Die Kenntnis von dem Kandidaten ist durch den Partner durch entsprechende Belege nachzuweisen.
9.3. Ein Kandidat gilt außerdem als durch den Betreiber empfohlen, wenn sich im Bewerbungsverlauf herausstellt, dass der Kandidat durch den Betreiber auf den Partner oder umgekehrt der Partner durch den Betreiber auf den Kandidaten aufmerksam geworden ist.
9.4. Der jeweilige Vermittlungsvertrag ist erfüllt, sobald es zwischen dem Partner und dem Kandidaten zum Abschluss eines Arbeitsvertrages, einer Vereinbarung über eine freiberufliche Tätigkeit oder zur Erteilung eines Auftrages (z.B. Beauftragung des Kandidaten als Subunternehmer, Freelancer, sog. „Fester Freier“ o.ä.) oder einer anderen Vereinbarung über eine Beschäftigung gekommen ist.

10. Informationspflicht des Partners

10.1. Der Partner verpflichtet sich den Betreiber unverzüglich zu informieren, sofern Umstände auftreten, die sich auf die Durchführung der Vermittlungstätigkeit auswirken können.
10.2. Der Partner ist insbesondere verpflichtet, den Betreiber unverzüglich über den Abschluss eines Arbeitsvertrages, einer anderen Vereinbarung über eine Beschäftigung, die Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit oder die Erteilung eines Auftrages an den Kandidaten sowie – insofern es für die Berechnung der Vermittlungsprovision erforderlich ist – über die damit verbundenen Konditionen zu informieren.
10.3. Soweit der entsprechende Vertrag zwischen dem Partner und dem Kandidaten eine Stillschweigevereinbarung beinhaltet, wird der Partner seine Einwilligung zu der Aushändigung einer Kopie ausschließlich zum Zwecke der Provisionsberechnung erteilen. Der Partner hat das Recht, seine Einwilligung nur auf vergütungsrelevante Passagen zu beschränken und die weiteren Passagen zu schwärzen.

11. Gewährleistung und Haftung

11.1. Ergänzend zu den Allgemeinen Nutzungsbedingungen gewährleistet YPC, dass das Unternehmensprofil auf der Plattform jobify im Rahmen des technisch Möglichen und bei Vorliegen eines Matches aufgefunden werden kann. Nicht gewährleistet ist eine bestimmte Abrufintensität durch die Nutzer von jobify.
11.2. Ansprüche wegen mangelnder oder eingeschränkter Verfügbarkeit richten sich grundsätzlich nach den mietrechtlichen Bestimmungen. Das Kündigungsrecht des Partners wegen Nichtgewährung des Gebrauchs nach § 543 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 BGB ist ausgeschlossen, sofern nicht die Herstellung des vertragsgemäßen Gebrauchs als fehlgeschlagen anzusehen ist.
11.3. YPC haftet nicht für das Fehlverhalten der Nutzer und anderer Partner von jobify gegenüber dem Partner. Es gelten die Haftungsbegrenzungen der Allgemeinen Nutzungsbedingungen.
11.4. YPC übernimmt keine Haftung für den Erfolg der Personalsuche bzw. der Vermittlung, für die Richtigkeit der angegebenen Daten der Kandidaten, für die tatsächliche Qualifikation oder Eignung der von ihr vermittelten Kandidaten sowie für etwaige, von den Kandidaten verursachte Schäden. YPC haftet ferner nicht für eventuell bestehende Kündigungsfristen, Wettbewerbsverbote oder andere Einschränkungen der Kandidaten. Die Überprüfung der Angaben und Qualifikation des Kandidaten obliegt allein dem Partner. YPC ist berechtigt, alle Kandidaten jederzeit auch anderen Partnern zu empfehlen.

12. Vertraulichkeit

12.1. Der Partner ist verpflichtet, alle im Rahmen der Nutzung von jobify erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Eine Weitergabe an Dritte durch den Partner ist strengstens untersagt.

13. Datenschutz

13.1. Die Parteien verpflichten sich, die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz einzuhalten und sich dabei gegenseitig zu unterstützen.
13.2. YPC weist darauf hin, dass sie sich gegenüber den Nutzern verpflichtet hat, deren personenbezogene Daten nicht ohne entsprechende Erlaubnis weiterzugeben. Nutzer haben die Möglichkeit, im Rahmen der Profileinstellungen selbst zu bestimmen, inwieweit ihre personenbezogenen Daten für Partner sichtbar sind. Unabhängig muss der Partner bei der Kontaktaufnahme mit Nutzern überprüfen, inwieweit diese kontaktiert werden dürfen und in welchem Umfang personenbezogene Daten des Nutzers erhoben, gespeichert und von jobify genutzt werden dürfen.
13.3. Den Partnern ist es ohne ausdrückliche Einwilligung eines Nutzers verboten, dessen Daten an Dritte weiterzugeben. Sämtliche Daten, die über jobify ausgetauscht werden, sind in Übereinstimmung mit diesem Partnervertrag und den Nutzungsbedingungen zu nutzen.

14. Laufzeit und Kündigung

14.1. Für den Fall der Kündigung durch den Partner wird die Vergütung von YPC auch dann fällig, falls ein vorgeschlagener Kandidat innerhalb von 18 Monaten nach Beendigung der Zusammenarbeit vom Partner eingestellt wird.
14.2. Die Kündigungsfrist Beträgt soweit nicht anders vereinbart einen Monat zum Ablauf der gewählten Vertragslaufzeit. Ergeht die Kündigung nicht rechtzeitig, verlängert sich der Vertrag automatisch um die gewählte Vertragslaufzeit. Jede Kündigung bedarf der Schriftform.
14.3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
14.4. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn einer Partei unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Ein wichtiger Grund ist insbesondere in folgenden Fällen gegeben: Schwerwiegender Verstoß gegen die Pflichten aus diesem Partnervertrag; Verzug des Partners mit der Zahlung der Nutzungsentgelte in einem Umfang, der die Sperrung rechtfertigen würde; Verschweigen von erfolgreichen Vermittlungen.

15. Sonstige Rechte und Pflichten der Parteien

15.1. Der Partner ist damit einverstanden, dass sein Name, seine Marke, Unternehmenskennzeichen oder sonstige Kennzeichen in der YPC Referenzliste in Online- und Offline-Medien benannt und zu Werbezwecken eingesetzt wird. Die Referenzliste ist Dritten öffentlich zugänglich.

16. Rechtswahl, Gerichtsstand

16.1. Dieser Partnervertrag sowie die unter ihm getroffenen Vereinbarungen unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Übereinkommens über den internationalen Warenverkehr (CISG).

17. Schlussbestimmungen

17.1. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen zu diesen AGB sowie alle Vereinbarungen zwischen den Parteien bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
17.2. Sollten einzelne Bestimmungen diese AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung so nahe wie möglich kommt. Gleiches gilt für den Fall, dass die Parteien nachträglich feststellen, dass diese AGB oder eine unter diesen AGB getroffene Vereinbarung lückenhaft ist.