Studienanfänger

 

Press reset, Neustart und los! Das Uni-Leben hat angefangen und für viele ist es der erste Schritt in ein selbstständiges Leben. Für Studienanfänger heißt es ab jetzt: Wäsche selber waschen, den Einkauf selbst erledigen, selber kochen, selber wirtschaften – ist das so einfach? Beginnt jetzt der Ernst des Lebens? Diese Situation bringt unterschiedliche Gefühle mit sich. Einerseits bist du endlich unabhängig und kannst dein Ding durchziehen, andererseits löst es in dir doch etwas Unsicherheit und Ungewissheit aus.

Als ich angefangen habe zu studieren haben mir alle gesagt: „Genieß die Zeit! Das ist einer der schönsten Abschnitte im Leben.“ Ich bin eigentlich kein schüchterner und verschlossener Mensch, aber die Vorstellung in eine fremde Stadt zu ziehen, in der man niemanden kennt und nicht weiß was auf einen zukommt, löste in mir ein mulmiges Gefühl aus. Aber nach dem Umzug und den ersten Eindrücken der neuen Umgebung wusste ich: das wird ‘ne geile Zeit. – Tala Mesri

Jeder war mal ein Studienanfänger! Und eine Sache ist klar: die anfängliche Orientierung ist das A und O. Wie du Bauchweh und Sorgen vermeidest und die ersten Wochen an der Universität meistern kannst erfährst du in diesem Blogbeitrag.

 

First things first: Infos sammeln

In erster Linie solltest du dich auf der Homepage deiner Universität bzw. deiner Hochschule über allgemeines und auch fachspezifisches informieren. Dort findest du die Prüfungs- und Studienordnung, wichtige Infos zum Studium und aktuelle Veranstaltungen der Fachschaften und Hochschulgruppen. Möglicherweise entdeckst du sogar bereits Professoren und Raumpläne, die dir während der Einführungswoche die Orientierung auf dem Campus erleichtern. Auch auf Facebook finden sich schnell Kommilitonen in Gruppen zusammen – eine tolle Möglichkeit sofort aktuelle Infos mitzuteilen und sich mit neuen Kontakten zu verknüpfen.

 

Einführungswoche – wichtige Infos für Studienanfänger 

In den Einführungsveranstaltungen wird dir das universitäre Leben vorgestellt und der Ablauf eines Semesters erklärt. Meistens findet noch eine Facheinführung statt, in der speziell der Inhalt deines Studiums und Aufbau deines Studienfachs besprochen wird. Mach dich auf einen Haufen Infos gefasst.

Aber das einzige was bei dir hängen bleibt sind Abkürzungen und Wortfetzen wie SWS, ECTS, c.t./s.t. und Module. Dann redet noch irgendwer etwas über die Prüfungs- und Kursanmeldung über irgendwelche Portale, von denen du noch nie etwas gehört hast, und zu guter Letzt steht dann noch irgendein „cooler“ Tutor vorne, der dir erzählt, dass du dich schnell zurechtfinden wirst. Das einzige was du dir aber bei all dem denkst ist: „Ich will doch einfach nur meinen Stundenplan erstellenund Freunde finden.“ Und keine Sorge, das wirst du schaffen.

Jobmatching mit jobify
Anzeige

Umgebung entdecken – Hier wirst du studieren

Die ersten Wochen sind die Aufregendsten – keine Frage. Alles ist neu und unbekannt. Geh raus und schau dich um: Erkunde deine neue Umgebung. Nicht nur was vor deiner Haustür liegt, sondern auch wie die Stadt aussieht, wo deine Uni oder dein Campus ist. Wie weit ist der nächste Supermarkt weg und wie nah ist die nächste Bar oder das nächste Café zu meiner Wohnung? Verlauf dich in deiner neuen Stadt und mach dir keine Sorgen.

Schau dir auch die Leute an, meistens sind vor allem in der Einführungswoche, bevor die Uni-Kurse starten, hauptsächlich Studienanfänger unterwegs, vielleicht kommst du ja mit dem einen oder anderen ins Gespräch!

 

Let’s make some friends

In der Einführungswoche finden unzählige Veranstaltungen für die Erstsemestler statt. Angefangen bei den Begrüßungsveranstaltungen der Dekane über Infoabende der Fachschaften bis hin zur Erst-Kneipentour solltest du zu Beginn so viel unternehmen wie du kannst. Denn hier entstehen die ersten Bekanntschaften auch außerhalb deines eigenen Studiengangs.

Du musst dich nicht unbedingt sofort mit allen anfreunden, aber erste Kontakte zu knüpfen schadet nie. Wer weiß, vielleicht triffst du die gleiche Person in einigen Semestern wieder und ihr erinnert euch an den ersten Moment zurück! Selbst wenn du eher der schüchterne und zurückhaltende Typ bist musst du immer dran denken: jeder, vor allem ein Studienanfänger, befindet sich in der gleichen Situation wie du und haben das Bedürfnis nach sozialem Anschluss. Also hast du nichts zu verlieren, versuch’s einfach mit etwas Small Talk und quatsch drauf los!

 

Stundenplan – hä?

Der Stundenplan scheint für Erstis Anfangs die größte Sorge zu sein. In den meisten Studienfächern hast du ein paar Veranstaltungen, die du im ersten Semester belegen musst, manchmal kannst du dir deine Kurse und Module aber auch frei zusammenstellen. Informier dich gut was du dir anrechnen lassen kannst und verinnerlich deine Studienordnung. Der wichtigste Tipp: dein Schul-Stundenplan ist nicht vergleichbar mit dem Uni-Stundenplan. Es ist sehr wahrscheinlich, dass du in einer Woche insgesamt beispielsweise nur fünf Veranstaltungen hast und trotzdem deine Leistungspunkte erreichst. Das heißt aber nicht, dass der Aufwand unterschätzt werden sollte 😉

 

Du bist nicht allein: Deine Ansprechpartner

Du wirst Anfangs noch viele Fragen haben und ungelöste Probleme schwirren in deinem Kopf rum, aber das ist für Studienanfänger normal. Immer gut zu wissen ist, wer deine Ansprechpartner sind und an wen du dich wenden kannst. Im Normalfall kannst du dich bei allen organisatorischen Problemen an die allgemeine oder an die Fachstudienberatung wenden. Am Lehrstuhl oder Institut sitzen häufig auch sogenannte IAPs, also Institutsansprechpartner. Das sind Studierende, die das Bindeglied zwischen Professoren bzw. dem Mittelbau und anderen Studierenden bilden. Wenn dir all diese Menschen nicht sympathisch sind, kannst du auch zu deiner jeweiligen Fachschaft gehen, die dir auch bei fast allen Angelegenheiten eine Anlaufstelle bieten.

Studieren ist nicht schwer – du wirst merken, dass dir die Selbstorganisation im Laufe deines Studiums leichter fallen wird. Zum Schluss noch der beste und wertvollste Tipp: Genieß die (Frei-)Zeit! Sie geht leider schneller rum, als man sich das wünscht.

 

Und nach der Uni?

Die Zeit rast und du wirst dich schnell fragen, was eigentlich nach deinem Abschluss passiert. Der Jobmarkt ist undurchsichtig und du befindest dich noch ganz am Anfang deiner Orientierungsphase. Und wer weiß, wenn du erstmal die ersten Themen behandelt hast und dir ein Bild zu deinem Fachgebiet machen konntest wirst du sicherlich schnell wissen, in welche Richtung es für dich beruflich gehen wird. Ein Praktikum während deines Studiums oder eine spannende Werkstudententätigkeit können dich in deinen Gedanken und Wünschen bestätigen.

Jobsuche ist einfacher als du denkst. Und wenn du nicht genau weißt, nach was du suchst können Jobmatching-Portale dir bei deiner Suche helfen. Denn sie sagen dir abhängig von deinen Skills, Persönlichkeit und Perspektive, welche Jobs zu deinem Profil passen. Nichts leichter als das.

 

Wie hat dir dieser Artikel gefallen?
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 votes, average: 5,00 out of 5)

Loading...

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: